Deutsche Meisterschaft in Uslar-Fürstenhagen am Sonnabend, 02.August 2025 / Der MSC Weser-Solling e.V. macht sich bereit für das 22. ADAC Nacht-Trial
Heiner Spannuth – 02.06.2025
Uslar-Fürstenhagen (02.06.2025) Die Vorbereitungen des MSC Weser-Solling für das traditionelle Nacht-Trial in Uslar-Fürstenhagen nehmen Fahrt auf. Am Sonnabend, 02. August startet die deutsche Motorrad-Trial-Elite oberhalb von Uslar-Fürstenhagen beim fünften Lauf zur Deutschen Meisterschaft.
Auf der Monatsversammlung im „Landgasthaus zu Linde“ in Fürstenhagen stimmten Jonas Schulze, Erster Vorsitzender des ADAC-Ortsklubs, und Dietrich Siemon, Fahrtleiter Nacht-Trial, die Mitglieder auf die anstehenden Vorbereitungen ein. „Nach der erfolgreichen DM-Premiere vor zwei Jahren haben wir auch diesmal wieder den Zuschlag für Meisterschaftsläufe der Männer und der Frauen bekommen. Wir werden wieder sieben anspruchsvolle Geländeabschnitte vorbereiten und beim Sektionsbau noch mehr Abwechslung in den Kurs bringen“, so Schulze.
Anregung dafür haben sich die MSCer bereits im vergangenen Sommer geholt, als es für 25 Mitglieder zum WM-Lauf nach Neunkirchen ins Siegerland ging. „Wir haben uns angeschaut, was die besten Trialfahrerinnen und -fahrer der Welt auf ihren Maschinen anstellen. Das hat uns sehr beeindruckt und noch einmal zusätzliche Motivation für unser Nacht-Trial gegeben. Mit einem eigenen Punktrichter-Team haben wir bei der WM gezeigt, dass wir zumindest in einem Bereich schon Weltklasse sind“, so Schulze weiter.
Die heiße Phase für das Orga-Team des MSC beginnt am 14. Juni mit einem Arbeitseinsatz auf dem vereinseigenen Gelände. Dabei wird die neue große Grillstelle an der Vereinshütte eingeweiht, die auch für die Versorgung während des Nacht-Trial zum Einsatz kommt.
Das ADAC Nacht-Trial des MSC Weser-Solling in Uslar-Fürstenhagen
Trial-Piloten sind die Akrobaten und Kletterer des Motorradsports. Beim Trial gewinnt, wer mit seinem Motorrad schwierige Geländeabschnitte fehlerfrei meistert. Mit Körperbeherrschung und Gespür für die millimetergenaue Linie suchen Trialfahrer den besten Weg über mannshohe Hindernisse und die perfekte Einheit mit ihrem 70 Kilogramm leichten Motorrad. Bodenkontakt mit den Füßen gibt Strafpunkte. Geschwindigkeit spielt keine Rolle, es gibt nur ein Limit für die Fahrzeit. Trial ist die hohe Schule des Motorradfahrens. Beim ADAC Nacht-Trial in Fürstenhagen entsteht dank Flutlicht zusätzliche Spannung und Atmosphäre. Sieben Geländesektionen nehmen die Piloten in Angriff. Der Aufbau ist kompakt. Nur wenige Minuten Fußweg liegen zwischen den zahlreichen Zuschauerpunkten. Seit 2023 ist das Nacht-Trial Teil der Deutschen Motorrad-Trial-Meisterschaft in den Eliteklassen der Männer und Frauen.

Um die Wette durchs Gelände – Die Fahrrad-Trialer kamen zum Saisonabschluss nach Uslar-Fürstenhagen
https://einbeck-news.de/index.php/sport/15232-um-die-wette-durchs-gelaende-die-fahrrad-trialer-kamen-zum-saisonabschluss-nach-uslar-fuerstenhagen – 26.11.2024
Fürstenhagen (red). „Es ist immer wieder sehr viel Arbeit, aber wenn man sieht, wie viel Spaß die Kinder haben, dann ist es die Mühe wert“, sagte Jonas Schulze, Erster Vorsitzender des MSC Weser-Solling, nachdem das Finale zum ADAC Hessencup im Fahrrad-Trial vorbei war.
50 Starter, verteilt auf zwei Fahrtage fuhren und sprangen auf dem Motorrad- und Radsport-Gelände oberhalb von Uslar-Fürstenhagen um die Wette. Über Baumwurzeln, Hänge und Steinstufen ging es an beiden Tagen über drei Stunden in drei Umläufen durch fünf Gelände-Sektionen. Immer mit dem Ziel, die Füße nicht auf den Boden zu setzen. Bester in der Klasse der Experten war dabei mit dem MSC-Mitglied Finn Steinmann ein Einheimischer. Der 16-jährige angehende Werkzeugmechaniker aus Fürstenhagen siegte an beiden Tagen und hatte auch bei der Anfängerklasse die Hände im Spiel. Dort startete erstmals seine 10-jährige Schwester Ifke. Sie war mit einem eigens vom Bruder vorbereiteten Rad unterwegs.
Ebenfalls Premiere feierten Janne (4 Jahre) und Mattis (5) Elias aus Fürstenhagen, die auf ihren Laufrädern in der Smiley-Klasse nach der richtigen Spur suchten. Zwischendurch gab es für die Aktiven und die rund 20 Helfer des MSC frische Waffeln, Bockwurst und Obst an der Vereinshütte. Bei der Versorgung kam es auch zum einzigen groben Schnitzer in der Orga: „Wir haben für den Kaffee viel zu viel Milch gekauft und damit dann warmen Kakao gemacht. Das kam super an“, sagte Jonas Schulze und lachte. Auch sonst lief es gut. Trotz kurzer wetterbedingter Unterbrechungen am ersten Fahrtag waren die MSCer um Punktrichter-Chef Jonas Schulze, Fahrtleiter Nils Kunkel und die Aufbau-Verantwortlichen Gerhard Fraas und Rüdiger Sonne nach zwei langen Wettkampftagen zufrieden.
Die Wettkämpfer zeigten beachtlichen sportlichen Einsatz, und der vom DRK Uslar bereitgestellte Sanitätsdienst blieb ohne Einsatz. Für das nächste Fahrrad-Trial wünscht sich der MSC Weser-Solling noch etwas mehr Beteiligung, denn die Fahrrad-Fahrten durch das Gelände sind auch für Anfänger sehr gut geeignet.
Als nächste Großveranstaltung steht für den MSC Weser-Solling im kommenden Sommer das traditionelle Nacht-Trial an. Es ist wieder als Lauf zur Deutschen Motorrad-Trial Meisterschaft geplant.

Foto: MSC Weser-Solling
Von „Hobby“ bis „Elite“ – beim Trial in Uslar-Fürstenhagen geht es diesmal mit Fahrrädern durchs Gelände
https://www.einbeck-news.de/index.php/sport/14877-von-hobby-bis-elite-beim-trial-in-uslar-fuerstenhagen-geht-es-diesmal-mit-fahrraedern-durchs-gelaende – 25.09.2024
Uslar-Fürstenhagen (red). Ob Motorrad oder Fahrrad, Hauptsache über Stock und Stein. Der MSC Weser-Solling veranstaltet am kommenden Wochenende in Uslar-Fürstenhagen die beiden finalen Läufe zum ADAC Hessen-Cup im Trial.
Während beim Nacht-Trial des MSC alle zwei Jahre um Punkte für die Deutsche Motorrad-Trial-Meisterschaft gekämpft wird, sind in diesem Herbst die Fahrradsportler an der Reihe.
In zwölf Leistungs- und Altersklassen von „Hobby“ bis „Elite“ versuchen die Trial-Piloten, Geländeabschnitte zu durchfahren, ohne die Füße auf den Boden zu setzen. Je nach Klasse und Schwierigkeitsgrad geht es über Steine oder Felsbrocken, schräge Hänge, Wurzeln oder Baumstämme unterschiedlicher Größe. Die Cracks der oberen Klassen fahren oft nicht durch die Sektionen, sondern hüpfen und springen über hohe Hindernisse.
Dabei ist jede Art von Fahrrad erlaubt, auch Einräder sind zugelassen. Die „Smileys“ in der Altersklasse bis acht Jahre sind auf Laufrädern am Start.
„Bei uns kann jeder vorbeikommen und mitmachen. Für Anfänger gibt es spezielle Spuren, die man mit Spaß an der Bewegung und ohne Vorkenntnisse mit jedem handelsüblichen Mountainbike unter die Räder nehmen kann“, sagt Nils Kunkel, Fahrtleiter und Zweiter Vorsitzender des ADAC-Ortsklubs.
„Wir haben die Strecke am vergangenen Wochenende auf Vordermann gebracht und legen nun noch die Fahrspuren fest“, so Kunkel zu den laufenden Vorbereitungen.
Über 40 Starter erwartet der MSC Weser-Solling. Sie müssen an beiden Tagen fünf bis sechs Geländesektionen je zweimal durchfahren und 20 Helfer des MSC sind als Sektionshelfer, Punktrichter, bei der Anmeldung und im Versorgungsbereich im Einsatz. Im Gelände unterwegs ist Finn Steinmann aus Fürstenhagen. Er will auf seiner Heimstrecke um den Sieg in seiner Klasse kämpfen.
Start ist am Sonnabend, 28. Septembe, um 11 Uhr, auf dem Motor- und Fahrradsportgelände oberhalb von Fürstenhagen. Am Sonntag geht es bereits um 10 Uhr los. Anmeldungen sind vor Ort möglich. Das Startgeld beträgt zehn Euro und der Eintritt für Zuschauer ist frei.

Foto: MSC Weser-Solling
Muskelkraft statt Motor: Radsportler beweisen sich auf der Trial-Strecke in Uslar-Fürstenhagen
https://www.goettinger-tageblatt.de/sport/regional/muskelkraft-statt-motor-radsportler-beweisen-sich-auf-der-trial-strecke-in-uslar-fuerstenhagen-6WDKN6USGJBH5DBGA5FEDGZTLE.html – 25.09.2024
Dort, wo sonst der Nacht-Trial für Motorräder stattfindet, sind am Wochenende die Radfahrer gefordert. Beim MSC Weser-Solling in Uslar-Fürstenhagen ist der Parcours für Starter aller Leistungsklassen hergerichtet.
Fürstenhagen. Normalerweise dröhnen im Sommer die Motoren auf der Trial-Strecke des MSC Weser-Solling in Uslar-Fürstenhagen. Im Zwei-Jahres-Rhythmus beweisen die Motorradfahrer ihr Können, wenn sie sich von Hindernis zu Hindernis hangeln. Am Sonnabend um 11 Uhr sind die Mountainbiker auf dem Motor- und Fahrradsportgelände oberhalb von Fürstenhagen bei den beiden finalen Läufen des ADAC Hessen-Cups gefordert. Am Sonntag wird die Veranstaltung bereits um 10 Uhr fortgesetzt. Anmeldungen sind vor Ort noch möglich. Das Startgeld beträgt zehn Euro. Der Eintritt für Zuschauer ist frei.
Auch für die nicht motorisierten Zweiradfahrer gilt: Hauptsache über Stock und Stein. Der MSC Weser-Solling richtet die beiden finalen Läufe zum ADAC Hessen-Cup im Trial aus. Während beim Nacht-Trial des MSC um Punkte für die Deutsche Motorrad-Trial-Meisterschaft gekämpft wird, sind in diesem Herbst die Fahrradsportler an der Reihe. In zwölf Leistungs- und Altersklassen von „Hobby“ bis „Elite“ versuchen die Trial-Piloten, Geländeabschnitte zu durchfahren, ohne die Füße auf den Boden zu setzen. Je nach Klasse und Schwierigkeitsgrad geht es über Steine oder Felsbrocken, schräge Hänge, Wurzeln oder Baumstämme unterschiedlicher Größe.
Herausforderung für alle Leistungsklassen
Die Starter der oberen Klassen fahren oft nicht durch die Sektionen, sondern hüpfen und springen mit ihren Spezialrädern über hohe Hindernisse. Dabei ist jede Art von Fahrrad erlaubt, auch Einräder sind zugelassen. Die „Smileys“ in der Altersklasse bis acht Jahre sind auf Laufrädern am Start. „Bei uns kann jeder vorbeikommen und mitmachen. Für Anfänger gibt es spezielle Spuren, die man mit Spaß an der Bewegung und ohne Vorkenntnisse mit jedem handelsüblichen Mountainbike unter die Räder nehmen kann“, sagt Nils Kunkel, Fahrtleiter und stellvertretender Vorsitzender des ADAC-Ortsklubs. „Wir haben die Strecke am vergangenen Wochenende auf Vordermann gebracht“, berichtet Kunkel.
Mehr als 40 Starter erwartet der MSC Weser-Solling. Sie müssen an beiden Tagen fünf bis sechs Geländesektionen je zweimal durchfahren. Rund 20 Helfer des MSC sind im Einsatz. Im Gelände unterwegs ist auch Finn Steinmann aus Fürstenhagen. Er will auf seiner Heimstrecke um den Sieg in seiner Klasse kämpfen.

Baumstämme, Steine und andere Hindernisse müssen die Radfahrer am Wochenende beim Fahrrad-Trial in Fürstenhagen bewältigen.
Foto: MSC Weser-Solling e.V.
Ehrung Klubmeister 2024
13.03.2024

Sieger und Platzierte der Klubmeisterschaft des MSC Weser-Solling e.V. im ADAC. v.l. Thomas Klepsch (1. Touristik), Ulrich Wallrafe (1. Geländesport), Uwe Henne (2. Motorrad-Trial), Jonas Schulze (1. Fahrrad-Trial), Rüdiger Sonne (3. Touristik), Torsten Schumann (1. Motorrad-Trial), Silas Schumann (3. Motorrad-Trial)
Geländesport, Trial und Touristik – der MSC Weser-Solling im ADAC
ehrt seine Klubmeister
(Uslar-Fürstenhagen, 13.03.2024) Beim geselligen „Wintervergnügen“ zeichnete der MSC Weser-Solling e.V. im ADAC seine Klubmeister aus. In vier Kategorien kämpften die Aktiven in der vergangenen Saison um Sieg und Platzierung.
Im Vereinslokal „Zur Linde“ in Uslar-Fürstenhagen überreichte der Vorstandsvorsitzende Jonas Schulze (Oedelsheim) den besten der 17 gewerteten Aktiven Urkunden, Sieger-T-Shirts und Zuschüsse zu den Wettkampfkosten.
In der Klasse der Geländesportler holte erneut Ulrich Wallrafe (Dransfeld) den Sieg. Beim Erzbergrodeo, dem bekanntesten Extreme Enduro-Rennen des Jahres, fuhr der Husqvarna-Pilot im steirischen Eisenerz unter knapp 1.200 Startern bis ins Finale vor.
Im Wettkampf der Trialfahrer des MSC lag Torsten Schumann vorn. Er holte für den ADAC-Ortsklub den dritten Platz in der Seniorenklasse der Deutschen Motorrad-Trial-Meisterschaft. Torsten und Sohn Silas Schumann (beide Mengershausen) gewannen auch den Titel des Niedersachsenmeisters in ihren jeweiligen Altersklassen. Zweiter in der Klubmeisterschaft der Trialpiloten wurde Uwe Henne (Langgöns), der erfolgreich bei Wettbewerben in den italienischen Alpen antrat und es gleichzeitig auch noch unter die Top sechs der Klasse „Touristik“ schaffte.
Sieger in dieser Kategorie wurde mit großem Abstand Thomas Klepsch (Heisebeck), der unter anderem die WM-Rallyes in Monte Carlo und Passau sowie das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring besuchte.
Der Erste Vorsitzende Jonas Schulze war auch Erster auf dem Zweirad und gewann souverän die Wertung im Fahrrad-Trial. Hier wird in diesem Jahr auch der sportliche Schwerpunkt des MSC bei den eigenen Veranstaltungen liegen. Am 28. und 29. September findet auf dem Motor- und Radsportgelände oberhalb von Fürstenhagen der ADAC Hessencup im Fahrrad-Trial statt.
Jahreshauptversammlung des MSC Weser-Solling 2024
25.02.2024

Der Vorstand des MSC Weser-Solling (v.l.): Frederic Sonne, Martin Sonsalla, Heiner Spannuth, Jonas Schulze, Gerhard Fraas, Sabine Sonsalla, Stefan Leibecke, Nils Kunkel, David Cerny
„Hervorragende Arbeit“ – Der MSC Weser-Solling im ADAC blickt auf das Nacht-Trial zurück und verabschiedet seinen Ersten Vorsitzenden Dietrich Siemon
(Uslar-Fürstenhagen, 15.02.2024) „Das ist jetzt meine letzte Runde als Erster Vorsitzender, die Zielflagge ist schon in Sicht.“ Dietrich Siemon klingt etwas wehmütig, als er um kurz nach 19 Uhr die Jahreshauptversammlung des MSC Weser-Solling im Landgasthaus zur Linde in Uslar-Fürstenhagen eröffnet. Rund 35 Mitglieder und Gäste des ADAC-Ortsklubs sind zusammengekommen und Siemon blickt zunächst auf ein erfolgreiches Jahr 2023 zurück.
Wichtigster Termin war das Nacht-Trial, das der MSC nach vierjähriger Pause wieder als Lauf zur Deutschen Meisterschaft durchführte. Erstmals waren neben der Eliteklasse der Männer auch die besten deutschen Frauen auf ihren Trial-Motorrädern am Start.
„Der offizielle Abschlussbericht des Deutschen Motorsportbundes bescheinigt uns eine hervorragende Arbeit und eine tolle Veranstaltung. Dafür möchte ich mich bei allen Mitgliedern und den unterstützenden Vereinen bedanken“, sagt Siemon.
Auch die Aktiven mit Sportleiter David Czerny können Erfolge vermelden. Torsten Schumann sicherte dem MSC den dritten Platz in der Seniorenklasse der Deutschen Motorrad-Trial-Meisterschaft. Er und Sohn Silas wurden darüber hinaus Niedersachsenmeister in ihren Altersklassen. Bernd Schenkhut ist als Technischer Direktor für den Motorradweltverband international auf Reisen. Er betreut die Läufe der Langstrecken- und der Seitenwagen-WM und war unter anderem in Japan im Einsatz.
Eher erdverbunden sind die Finanzen des Vereins. Schatzmeister Martin Sonsalla berichtet über eine gleichbleibend stabile Lage bei Einnahmen und Ausgaben.
Über Zuwachs im Verein freut sich Schriftführer Frederic Sonne. Die Zahl der Mitglieder stieg 2023 dank weiterer Eintritte im Bereich Geländesport von 127 auf 134.
Zum Ehrenmitglied ernennt Dietrich Siemon auf der Versammlung den ehemaligen Motorrad-Rennfahrer Günter Schlieper, der unter anderem erfolgreich in der Deutschen Straßenmeisterschaft und im Trial unterwegs war. Auch Jörg-Otto Quentin erhält den Ehrentitel. Er war in zahlreichen Funktionen für den Verein tätig, unter anderem als Zweiter Vorsitzender, Jugendwart und Revisor. Schlieper und Quentin gehören dem MSC seit 50 Jahren an.
Ebenfalls für langjährige Mitgliedschaft geehrt werden Jochen Dörner, Heike Fraas, Manfred Sustrate (jeweils 25 Jahre) und Uwe Thies (40).
Auf deutlich weniger Jahre kommen große Teile des neuen MSC-Vorstandes. Dietrich Siemon schlägt als seinen Nachfolger den Zweiten Vorsitzenden Jonas Schulze (27) vor. Die Versammlung nimmt den Vorschlag mit überwältigender Mehrheit an und wählt anschließend Nils Kunkel (29) zum neuen Zweiten Vorsitzenden. Mit Schriftführer Frederic Sonne (26) ist damit die Hälfte der Vereinsführung jünger als 30 Jahre.
Bestätigt in ihren Ämtern werden David Czerny, Martin Sonsalla und Pressesprecher Heiner Spannuth sowie die Rechnungsprüfer Frank Krummacker und Stefan Leibecke. Gleiches gilt für das Schiedsgericht mit Gerhard Fraas, Udo Schminke und Sabine Sonsalla.
Nach den Wahlen würdigt Jonas Schulze die Verdienste seines Vorgängers, der 1978 in den MSC eingetreten und seit 32 Jahren Funktionsträger des Vereins ist. Siemon war unter anderem Assistent des Sportleiters und Zweiter Vorsitzender. Als Aktiver fuhr er Fahrrad- und Motorrad-Trial, Supermoto und auf der Rundstrecke im Harley Davidson-Cup. Seit 1993 ist Siemon Fahrtleiter des Nacht-Trial und wird dies auch für die nächste Auflage im August 2025 bleiben.
„Du hast in Deinen zwölf Jahren als Erster Vorsitzender das Nacht-Trial zur Deutschen Meisterschaft geführt und eine wichtige Rolle für den Trialsport in der Region und in ganz Deutschland übernommen. Dafür danken wir Dir“, sagt der neue Vorsitzende Schulze und übergibt seinem Vorgänger unter dem Applaus der Mitglieder eine Urkunde zum „Ehrenpräsidenten für besondere Aufgaben“. Dietrich Siemon wird für den MSC weiterhin die Kontakte zur Ortspolitik und zu den befreundeten Vereinen halten.
Nachfolger Schulze blickt indes auf das kommende Jahr, für das er von den immer zahlreicher werdenden Mitgliedern auch mehr Unterstützung bei der Arbeit im Verein einforderte.
Geplanter sportlicher Höhepunkt auf dem vereinseigenen Motor- und Radsport-Gelände ist der ADAC Hessencup im Fahrrad-Trial Ende September. Bei vergangenen Läufen waren teilweise über 100 Teilnehmer in unterschiedlichen Klassen am Start.
Auch auf internationaler Ebene wird der MSC Präsenz zeigen. Beim Motorrad-Trial-WM-Lauf in Neunkirchen im Siegerland (05.-07.07.) stellt die Familie Schumann ein Punktrichter-Team. Angedacht ist auch eine Vereinsfahrt zu diesem Trial-Highlight.
Weitere Termine sind die Maiwanderung am Tag der Arbeit und Fahrten an den Nürburgring zum 24-Stunden-Rennen (30.05.-02.06.) sowie zum Zelttreffen im August, bei dem die MSCer auch den Oldtimer Grand Prix (08.-10.08.) besuchen wollen.
Jenseits der sportlichen Aktivitäten informiert Schulze zu einer geplanten Fusion mit dem MSC Göttingen. Hierzu liefen zurzeit sehr konstruktive Gespräche der beiden Vereine mit dem ADAC Niedersachen Sachsen-Anhalt.
Als die Versammlung um 21.23 Uhr endet, machen sich alter und neuer Vorsitzender gemeinsam auf die letzte Runde des Tages – zum Fototermin mit Gewählten und Geehrten im Vereinshaus des MSC Weser-Solling.

Nacht-Trial und 60 Jahre Mitgliedschaft: Harmonische Jahreshauptversammlung des MSC Weser-Solling e.V. im ADAC in Uslar-Fürstenhagen
22.02.2023
(Uslar-Fürstenhagen, 22.02.2023) „Mach‘ einfach konsequent mit dem Fahrrad-Trial weiter. Zum Motorrad kommst Du dann von ganz alleine!“ Der sportliche Rat geht vom dienstältesten Mitglied des MSC Weser-Solling Uslar-Fürstenhagen an das jüngste. Ex-Motorrad-Gespannfahrer Arnold Kubitza (Schoningen), Jahrgang 1936, sitzt nach der Hauptversammlung des ADAC-Ortsklubs in gemütlicher Runde zusammen mit Fahrrad-Trialer Finn Steinmann (Fürstenhagen), geboren 2008.
Zuvor hatte der MSC-Vorsitzende Dietrich Siemon (Fürstenhagen) im Landgasthaus Zur Linde durch eine harmonische Mitgliederversammlung des Vereins geführt. Siemon und seine Vorstandskollegen David Cerny (Uslar, Sportwart), Jonas Schulze (Oedelsheim, 2. Vorsitzender), Frederic Sonne (Kassel, Schriftführer) und Martin Sonsalla (Dransfeld, Schatzmeister) berichteten über stabile Finanzen und Mitgliederzahlen und Aktivitäten in den Sparten Enduro und Trial. Die Wahl des Vorstands erfolgte einstimmig durch die 41 anwesenden Mitglieder. Neuer Pressewart ist Heiner Spannuth (Bückeburg).
Im anschließenden Ausblick auf die Saison 2023 stand die Neuauflage des Nacht-Trials am 29. Juli im Mittelpunkt. Erneut zählt das bundesweit zuschauerträchtigste Trial zur Deutschen Meisterschaft. Erstmals tritt auch die Frauenklasse in Fürstenhagen an. Vorsitzender Siemon sagte: „Die ersten Punkte sind abgehakt. Das Thema Veranstaltungs-Parkplatz ließ sich informell auf dem Weihnachtsmarkt in Fürstenhagen regeln, und die Freiwillige Feuerwehr ist auch wieder dabei.“ Jonas Schulze ergänzte: „Wir werden eine neue Sektion bauen. Ganz nachhaltig nehmen wir dafür Steine aus Heisebeck, auf denen wir früher Fahrrad-Trial geübt haben.“ Ein Arbeitseinsatz ist in den kommenden Wochen geplant.
Weitere Termine im Kalender des Vereins sind das Zelttreffen am Nürburgring vom 12.-19. August im Rahmen des Oldtimer Grand Prix. Vor Ort in Fürstenhagen nehmen die Mitglieder teil an der Aktion „Saubere Landschaft“ am 01. April und gehen gemeinsam wandern, zunächst am 01. Mai.
Für langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden Birgit Hartwig (Adelebsen, 25 Jahre), Bernd Schenkhut (Einbeck, 30 Jahre), Renate Drüke (Fürstenhagen), Edelgard Engelhardt (Fürstenhagen) und Inge Sustrate (Fürstenhagen), jeweils 40 Jahre.
Zum neuen Ehrenmitglied ernannte Dietrich Siemon Vereins-Veteran Horst Henze (Bursfelde), der seit 50 Jahren Mitglied im MSC ist. Henze fuhr in den 1980er Jahren Autoslalom auf Audi und Mitsubishi. Ehefrau Loretta erinnert sich gerne an die Zeit und an gemeinsame Erfolge. Sie sagte: „Wir haben uns im Rennauto abgewechselt und waren beide schnell unterwegs. In Bad Pyrmont habe ich einmal den großen Pokal der Spielbank in der Damenklasse gewonnen.“
Noch einige Mitgliedsjahre mehr hat Arnold Kubitza vorzuweisen. Kubitza ist das letzte verbliebene Gründungsmitglied des MSC Weser-Solling und erhält die Ehrenurkunde für 60 Jahre Mitgliedschaft. „Ich habe in jungen Jahren an Geländefahrten teilgenommen, zum Teil über 250 Kilometer, meist auf einer 250er Adler mit Beiwagen“, erinnert sich Kubitza. Und weiter: „Meine Begeisterung für den Sport war groß. Bis zu zehn Motorräder standen damals in meiner Garage.“
Fahrrad-Trialer Finn Steinmann hört Kubitza interessiert zu und betrachtet lange ein Bild der ersten Geländefahrt des MSC Weser-Solling vom 01. Mai 1962, das der Jubilar ihm gegeben hat: „Es wird Zeit, dass ich auch Motorrad fahre“, sagt er.

Vorbereitungen für ADAC Nacht-Trial am 12.08.2017 in Uslar-Fürstenhagen laufen auf Hochtouren.
10.08.2017
Die Vorbereitungen für das Internationale Nacht-Trial am zweiten Sonnabend im August in Uslar-Fürstenhagen laufen auf Hochtouren. Nationale und internationale Spitzenfahrer aus verschiedenen Ländern kämpfen sich am 12.08.2015 zum 19. Mal bei Flutlicht über spektakuläre Gelände-Hindernisse.
Für Fahrtleiter Dietrich Siemon hat der Nacht-Trial-Zauber schon im Winter 2016 begonnen: „Wir haben das gute Wetter zwischen den Jahren für erste Umbauten an der Strecke genutzt und unter anderem die Fahrwege verbessert“, sagt Siemon. Für den 52jährigen ist es das dritte Nacht-Trial als Vorsitzender des MSC Weser-Solling. Richtig rund geht es für Siemon und das 25 Mann starke Aufbauteam immer an den Wochenenden: „Wir haben noch viel vor. Eine Sektion wird komplett umgebaut, und an den übrigen legen wir wieder spektakuläre Fahrspuren an.“ Die ersten Steine sind schon angeliefert worden und werden sogleich an Ort und Stelle platziert (siehe Foto).
In der Woche vor dem Nacht-Trial arbeitet der MSC jeden Tag an der Strecke.
Gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk aus Bad Lauterberg wird dann auch die 30.000 Watt starke Flutlichtanlage aufgebaut.
An den verbleibenden Juli – und August Wochenenden bereitet die Mannschaft Strecke, Kampfrichterturm und die Zuschauer-Versorgung vor. Unmittelbar vor dem Wettbewerb präpariert der MSC die Strecke speziell für die Fahrt durch die Dunkelheit. Rund 20 hohe Lichtmasten werden dafür eigens installiert. Mit ca. 2000 Watt wird jede einzelne Sektion ausgeleuchtet.
Schon jetzt ist Volker Meyer mehrmals die Woche in Sachen Nacht-Trial unterwegs. Der 44jährige ist für das Marketing zuständig: „Die Sponsorensuche für Programmheft und Strecke läuft gut. Etliche Firmen haben schnell zugeschlagen und sich ihre Stammplätze an den Sektionen gesichert. Wir können aber noch attraktive Werbemöglichkeiten anbieten“, so Meyer. In den nächsten Tagen will er unter anderem mit mehreren Hundert Werbepostern, Bannern und Flugblättern die regionale Werbung anheizen.
Vorbereitungen für Nacht-Trial in Fürstenhagen laufen auf Hochtouren
09.05.2015
Fürstenhagen. Damit internationale Spitzenfahrer am 12. August 2017 über spektakuläre Gelände-Hindernisse fahren können, laufen beim Motorsportclub Weser-Solling in Fürstenhagen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren.
Für Fahrtleiter Dietrich Siemon hat der Trial-Zauber schon um Weihnachten begonnen: „Wir haben das gute Wetter zwischen den Jahren für erste Umbauten an der Strecke genutzt und unter anderem die Fahrwege verbessert“, sagt Siemon. Der 50-Jährige ist das zweite Mal als Vorsitzender des MSC Weser-Solling für den Wettkampf der Motorrad-Akrobaten zuständig.
Neue Sektionen
Richtig rund geht es für Siemon und das 25 Mann starke Aufbauteam immer an den Wochenenden: „Wir haben noch viel vor. Eine Sektion wird komplett umgebaut, und an den übrigen legen wir wieder spektakuläre Fahrspuren an.“ Die ersten Steine sind schon angeliefert worden und werden sogleich an Ort und Stelle platziert.
In der Woche vor dem Nacht-Trial arbeitet der MSC jeden Tag an der Strecke. Gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk aus Bad Lauterberg wird dann auch die 30 000 Watt starke Flutlichtanlage aufgebaut. An den verbleibenden Juli-Wochenenden bereitet die Mannschaft Strecke, Kampfrichterturm und die Zuschauer-Versorgung vor. Unmittelbar vor dem Wettbewerb präpariert der MSC die Strecke speziell für die Fahrt durch die Dunkelheit. Rund 20 hohe Lichtmasten werden dafür eigens installiert. Mit 2000 Watt wird jede einzelne Sektion ausgeleuchtet.
Schon jetzt ist Volker Meyer mehrmals die Woche in Sachen Nacht-Trial unterwegs. Der 42-Jährige ist für das Marketing zuständig: „Die Sponsorensuche für Programmheft und Strecke läuft gut. Etliche Firmen haben schnell zugeschlagen und sich ihre Stammplätze an den Sektionen gesichert. Wir können aber noch attraktive Werbemöglichkeiten anbieten“, so Meyer. In den nächsten Tagen will er unter anderem mit mehreren Hundert Werbepostern, Bannern und Flugblättern die regionale Werbung anheizen. (nh/shx)
6. Lauf des Fahrradtrial – Hessencup 2013
18.09.2013
Am 08.09.2013 fand bereits zum dritten Mal ein Lauf des Fahrradtrial – Hessencup 2013 in Fürstenhagen statt. Bei schönem Wetter haben sich 50Fahrrad – Trialer eingefunden, um sich gemeinsam zu messen. Zusammen mit den Besuchern und MSC – Mitgliedern fanden sich ca. 150 Fahrradtrail – Begeisterte auf der Schweineweide ein. Es war der 6. Lauf des Fahrradtrail – Hessencup in diesem Jahr.
Der Hessencup ist entstanden, um junge und interessierte Fahrradtrailer für den Sport zu begeistern. In den einzelnen Läufen kann sich jeder Teilnehmer in seinem fahrerischen Können steigern.
Es wurden hatte 8 Sektionen vorbereitet. Unter Anderem haben sich die MSC Nachwuchstrailer Jonas Schulze und Nils Kunkel aktiv am Sektionsbau beteiligt. Beide sind selber an den Start gegangen. Die einzelnen Sektionen boten mehrere Spuren in verschiedenen Farben und Wertungsklassen/ Schwierigkeitsgraden.
Wertungsklassen/ Schwierigkeitsgrade mit dazugehöriger Farbe:
- Elite ab U16/ rot
- Spezialisten offen/ grün
- Experten offen/ blau
- Fortgeschrittene ab U13/ weiß
- Fortgeschrittene bis U13/ weiß
- Hobby ab U13/ schwarz/weiß
- Hobby bis U13/ schwarz/weiß
- Anfänger ab U13/ schwarz Nonstop
- Anfänger bis U13/ schwarz Nonstop
- Smiley bis U9/ Nonstop
Die Hessencup – Verantwortlichen sowie die aktiven Fahrer waren mit den Sektionen und der gesamten Organisation sehr zufrieden. Folgende MSC – Mitglieder starteten:
– Sören Kunkel, der in einem spannenden Stechen den 2. Platz belegte (Anfänger),
– Carlotta Stuwe belegte den 2. Platz in der Smiley – Klasse.
Bericht über die Clubmeisterschaft des MSC „Weser-Solling“ e.V. Fürstenhagen im ADAC
06.02.2013
Am Sonntag, den 03.02.2012 fand die Auszeichnung der Clubmeister des MSC „Weser-Solling“ e.V. Fürstenhagen im ADAC statt.
Nach einem Brunch standen wie jedes Jahr die Ehrungen der Clubmeister 2012 im Mittelpunkt. Alle Gewinner konnten sich über die heiß begehrten Clubmeister T-Shirts freuen. Überreicht wurden diese vom 1.Vorsitzenden Dietrich Simon. Für die Clubmeisterschaft 2012 haben sich MSC-Mitglieder, einschließlich der aktiven Motorsportler, in insgesamt 8 verschiedenen Sparten beworben.
Die Platzierungen ergaben sich wie folgt:
Die Sparte „Automobilsport“ ging wiederholt an das Rallye-Team Uwe Henne/Fahrer (Langgöns) und Frank Krummacker/Copilot (Göttingen). Das Team absolvierte im letzten Jahr 3 Auslandseinsätze:
- Frankreich: Ausfall
- Südschweden: Klassenerster, Gesamt 47. Platz
- Waldviertelrallye in Österreich: Klassenerster, Gesamt 19. Platz
Die Südschwedenrallye im Frühjahr 2012 war die 40ste gemeinsame Rallye für Uwe Henne und Frank Krummacker.
Die Sparte „Motorrad“ konnte UlrichWallrafe (Göttingen) für sich entscheiden. Er fuhr 2012 das Erzbergrodeo in Österreich mit: Vorlauf: Platz 281, Endlauf: Platz 193
„Motorrad – Trial“ Clubmeister (2012 2x vergeben) wurden Manfred Sustrate (Fürstenhagen) und Torsten Schumann (Göttingen)
Platzierungen Manfred Sustrate:
Deutscher Trial Pokal: Klasse 3, Gesamt 20. Platz
Niedersächsische Meisterschaft: Klasse 3, 6. Platz
Hessisch Thüringische Meisterschaft: Klasse 3, 1. Platz
Verschiedene Teilnahmen an Veranstaltungen: Nord Cup, Stadttrial Pokal, OWL Meisterschaft, Arenatrial (insg. 25 Veranstaltungen)
Platzierungen Torsten Schumann:
5 Europameisterschaftsläufe: Klasse Over 40, Gesamt 9. Platz
4 Deutscher Trial Senioren Cup – Läufe: Klasse 4, Gesamt 4. Platz
Verschiedene Teilnahmen an Veranstaltungen: Nord Cup und weitere Trials ( insg. 14 Veranstaltungen)
Die Sparte „Motorrad – Trial Schüler“ ging an Janos Schumann (Göttingen). Er nahm an insg. 4 Veranstaltungen erfolgreich teil.
Die Sparte „Fahrrad – Trial“ ging an Jonas Schulze (Oedelsheim). Auf vielen Fahrrad-Trial Veranstaltungen bestieg er oft das Treppchen und brachte viele Pokale mit nach Hause.
Platzierungen:
Beste Platzierung: Hessischer Jugendmeister!
Nord Deutsche Meisterschaft: 3. Platz
Deutsche Meisterschaft: Klasse 20 Zoll, 7. Platz
Die Sparte „Helfer“ ging an Manfred Eickmeier (Fürstenhagen), der das Motorrad-, sowie das Fahrrad Trial-Team tatkräftig unterstützte. Als Wasserträger, Schrauber, Fahrer und Teamchef wurde Manfred verdient Meister diese Sparte.
Clubmeister der Sparte „Junior-Touristik“ wurde Frederic Sonne (Heisebeck). Unterstützt durch seine Eltern war er regelmäßig bei vielen Trialveranstaltungen anzutreffen.
Die traditionsgemäß am härtesten umkämpfte Sparte „Touristik“ konnte in diesem Jahr Inge Sustrate (Fürstenhagen) für sich entscheiden. Durch den Besuch von zahlreichen Motorsportveranstaltungen wie Motorrad- und Fahrrad Trial, wurde sie verdient Clubmeister.
Anschließend wurde noch gemütlich zusammen gesessen und ein paar schöne Stunden zusammen verbracht.
4. Lauf des Fahrradtrail Hessencup 2010!
01.09.2010
Am 29.08.2010 fand zum ersten Mal ein Lauf des Fahrradtrial Hessencup 2010 statt. Bei sehr durchwachsenem Wetter haben sich 55 Fahrrad Trialer auf der Schweineweide eingefunden um sich gemeinsam zu messen. Es war der 4. Lauf des Fahrradtrail Hessencup…
Am 29.08.2010 fand zum ersten Mal ein Lauf des Fahrradtrial-Hessencup 2010 statt. Bei sehr „durchwachsenem“ Wetter haben sich 55 Fahrrad-Trialer auf der „Schweineweide“ eingefunden um sich gemeinsam zu messen. Es war der 4. Lauf des Fahrradtrail-Hessencup. Der Hessencup ist entstanden, um junge und interessierte Fahrradtrailer für den Sport zu begeistern. In den einzelnen Läufen kann sich jeder Teilnehmer in seinem fahrerischen Können Steigern.
Es wurden 8 Sektionen vorbereitet. Unter Anderem haben sich die MSC Nachwuchstrailer Jonas Schulze und Nils Kunkel aktiv am Sektionsbau beteiligt. Beide sind selber an den Start gegangen. Die einzelnen Sektionen boten mehrere Spuren in verschiedenen Farben und Wertungsklassen/ Schwierigkeitsgraden.
- Elite ab U15/rot
- Spezialisten offen/grün
- Experten offen/blau
- Fortgeschritten ab U15/weiß
- Fortgeschritten bis U15/weiß
- Hobby ab U15/ schwarz/weiß
- Hobby bis U15/ schwarz/weiß
- Anfänger ab U15/ schwarz Nonstop
- Anfänger bis U15/ schwarz Nonstop
- Smiley bis U9/ Nonstop
Folgende Platzierungen belegten die Fahrradtrailer des MSC Weser-Solling e.V. Fürstenhagen im ADAC:
- Björn Henrici belegte den 2. Platz in der Wertungsklasse „Elite ab U15“
- Jonas Schulze belegte den 2. Platz in der Wertungsklasse „Spezialisten offen“
- Nils Kunkel belegte den 3. Platz in der Wertungsklasse „Experten offen“
- Frederic Sonne belegte den 5. Platz in der Wertungsklasse „Fortgeschrittene bis U15“
- Jannes Thies belegte den 1. Platz in der Wertungsklasse „Hobby ab U15“
Die Hessencup-Verantwortlichen sowie die aktiven Fahrer waren mit den Sektionen und der gesamten Organisation sehr zufrieden. Alle hatten sehr viel Spaß, lediglich die Siegerehrung fand bei leichtem Regen statt. Doch dieses ließ der guten Laune keinen Abbruch. Nach der Siegerehrung saßen alle noch bei Gegrilltem und diversen Kaltgetränken zusammen und der Tag fand einen zufriedenen Ausklang.
Es tut sich was im MSC Weser Solling im ADAC!
30.07.2010
Das hat auch Gert Eggert von Eggis Motorradshop aus Duderstadt erkannt. Eggert kennt den Verein u.a. durch das int. Nachttrial, das der MSC alle 2 Jahre veranstaltet, und weiß über die Jugendarbeit im Verein…
Neues Trial-Motorrad für MSC Jugend
Es tut sich was im MSC Weser Solling im ADAC! Das hat auch Gert Eggert von Eggis Motorradshop aus Duderstadt erkannt. Eggert kennt den Verein u.a. durch das int. Nachttrial, das der MSC alle 2 Jahre veranstaltet, und weiß über die Jugendarbeit im Verein. Wieder einmal startet der italienische Motorradhersteller Beta eine Aktion zur Jugendförderung, die den Trialsport in Deutschland zu mehr Bekanntschaft verhelfen soll. Der Duderstädter Motorradhändler denkt sofort an den MSC.
Bei dieser Aktion wird interessierten Motorsport Vereinen, für eine Saison ein Motorrad kostenlos für ihre Jugendarbeit zur Verfügung gestellt. Lediglich Verschleißteile, die Reparatur von Sturzschäden und die Inspektionen müssen getragen werden. Diese können allerdings vom Verein durchgeführt werden, was auch einen pädagogischen Effekt für die Jungtrialer haben sollte. Zurzeit besteht die MSC Jugend aus ca. 15 Kids im Alter zwischen 6 und 14 Jahren. Da die wenigsten eigene Motorräder haben ist es nur gut, das der MSC mit der neuen 125er Beta und der vereinseigenen 200er GasGas jetzt 2 Trial-Motorräder für den Übungsbetrieb zur Verfügung stellen kann.
Die Übergabe des Trial – Motorrades fand am 10.4.2010 auf dem Vereinsgelände „Schweinweide“ statt. Dort waren viele Mitglieder beim Arbeitseinsatz, um die Cross – Strecke nach dem harten Winter für die anstehende Saison wieder fit zu machen.
Staunen über den Meister auf zwei Rädern
Aus der HNA – 08.08.2005

Pavel Balas schafft den Hattrick
Aus der HNA – 08.08.2005

Tscheche Pavel Balas ist „Nacht-Trial-König“
Aus dem Göttinger Tageblatt – 08.08.2005

Hexentanz der Motorräder
Aus der „HNA“ – 06.08.2005

Extrem Klettern im Dunkeln
Aus dem „Info Uslar“ – 03.08.2005

Motorad-Akrobatik unter Nacht-Himmel
Aus dem „Göttinger Tageblatt“ – 03.08.2005

Tanzende Motorräder
Aus dem „Extra TIP“ – 03.08.2005

Über Stock und Stein
Aus der „Hallo Sonntag“ – 31.07.2005

Märchen und Meister
Aus der „HNA-Uslar“ – 18.02.2005

MSC auf stabilen Kurs
Aus der „HNA-Uslar“ – 26.01.2005

Inge Sustrate als erste Frau im MSC geehrt
Aus dem „Göttinger Tageblatt“ – 26.01.2005

Heißer Trial in lauer Nacht
Aus der HNA – 11.08.2003

Heißer Trial in lauer Nacht
Aus dem Uslarer Teil – 11.08.2003

Pavel Balas nicht zu schlagen
Aus dem Sportteil – 11.08.2003

Lob vom Bürgermeister für Nachttrial
Aus der HNA – 11.08.2003

Duelle auf der Schweineweide
Aus dem Extra TiP – 03.08.2003

Trial im Dunkeln
Aus der „Bikerszene“ – 01.09.2002

Tollkühne Männer auf fliegenden Kisten
Aus der HNA – 05.08.2002

Pavel Balas gewinnt in Uslar-Fürstenhagen / 1.500 Zuschauer feiern Comeback des legendären „Weser-Solling Nacht-Trial“
01.08.2002
Zehn Jahre nach seinem ersten Start beim „Nacht-Trial“ des MSC Weser-Solling ist der Tscheche Pavel Balas ganz oben angekommen: Sonntagmorgen gegen 0.30 Uhr setzt er an zum letzten Sprung und landet punktgenau auf dem großen Felsbrocken, der auf der „Schweineweide“ in Uslar-Fürstenhagen traditionell das Siegerpodest ersetzt.
In einem packenden Duell mit dem Favoriten Tadeus Blazusiak aus Polen zeigte der Werkzeugmacher aus dem Riesengebirge einen Hauch mehr Balancegefühl und gewann mit nur zwei Punkten Vorsprung. Dritter wurde der Deutsche Meister Carsten Stranghöner aus Herford.
Fünf Jahre Nacht-Trial-Pause waren den Mitgliedern des MSC Weser-Solling um Veranstaltungsleiter Gerhard Fraas genug. Mit viel Energie hatten sie in wochenlanger Arbeit sechs verschiedene Wertungssektionen präpariert. Baumst&aumml;mme, Felsbrocken, Betonröhren und riesige Radladerreifen wurden den neun Trialfahrern aus vier Ländern kunstvoll in den Weg gelegt. In vier Durchgängen musste der Parcours möglichst fehlerfrei durchfahren werden. Strafpunkte gab es, sobald der Pilot den Boden mit dem Fuß berührte, stürzte oder von der Strecke abkam.
Den rund 1.500 Besuchern wurde es erheblich leichter gemacht als den Fahrern: Nur wenige hundert Meter lagen zwischen den einzelnen Sektionen, schnell und bequem konnten die zahlreichen interessanten Zuschauerpunkte abgelaufen werden. Besonders beliebt: das kleine „Stadion“ an der Vereinshütte, durch das gleich zwei Sektionen führten, jeweils bestens mit großen Lichtmasten ausgeleuchtet vom Technischen Hilfswerk aus Bad Lauterberg. Ständig saßen mehrere Hundert Trial-Fans im Rund und machten die Naturarena zum Hexenkessel.
Nebenan stand die vielleicht spektakulärste Sektion, von den Fans „Woodhenge“ genannt: Vorsichtig balancieren die Trialfahrer hier zunächst über ein scheinbar sinnloses Durcheinander von Eisenbahnschwellen. Dann ein kurzer Stopp, eine sekundenlange Konzentrationsphase, kräftige Gasstöße im Leerlauf. Mit viel Schwung geht es in eine steile Wand aus Holzstufen. Die Fahrt endet mit einem mächtigen Satz auf eine breite Plattform. Gegen den Jubel der Zuschauer bei einer erfolgreichen Durchfahrt kamen selbst die knatternden Zweitakt-Motoren nicht an. Die beiden Top- Piloten aus Polen und Tschechien gaben in dieser Sektion klar den Ton an und blieben als Einzige fehlerfrei. Der 28jährige Balas musste in der gesamten ersten Runde den Fuß sogar nur einmal absetzen. Der Krakauer Blazusiak, dagegen, stürzte bei der Einfahrt ins „Stadion“ und erhielt eine „Fünf“ – die Höchststrafe beim Trial. In der zweiten Runde fing sich der 19jährige aus Polen, um dann im dritten Umlauf voll anzugreifen: nur zwei Punkte. Balas kassierte dagegen deren acht. Doch der Tscheche blieb ruhig: jeweils nur zwei Punkte gab es für beide Fahrer in den letzten Sektionen, damit stand der erste Sieg für Tschechien in Fürstenhagen fest.
Balas nimmt den Siegespokal mit sympathischer Bescheidenheit entgegen. Sein Vater, gleichzeitig Betreuer, verriet vorher noch das – recht simple – Geheimnis des heutigen Erfolges: „Ich habe ihn während der Fahrt in Ruhe gelassen, deswegen hat er die Nerven behalten und gewonnen.“ Konkurrent Blazusiak zollte neidlos Respekt: „Pavel ist heute hervorragend gefahren.“ Und weiter: „Ich muss mir in Fürstenhagen erst langsam die Spuren durch die Sektionen erarbeiten, das geht nicht sofort, die anderen Fahrer haben da schon mehr Erfahrung.“
Dies gilt unter anderem für Carsten Stranghöner aus Herford, der 1994 zum ersten Mal beim Nacht-Trial antrat und damals auf kuriose Weise vom Zuschauer zum Teilnehmer wurde: Der heute 24jährige Westfale war auf der Durchreise und kam von einem Trainingslager. Unverhofft sah er den eigenen Namen auf der Starterliste. Ohne sein Wissen hatte ihn die trialbegeisterte Verwandschaft beim MSC Weser-Solling angemeldet. Mit verdreckter Maschine und im T-Shirt ging er in den Wettbewerb und begann damit seine internationale Karriere, bei der bis dato unter anderem vier deutsche Meistertitel zu Buche stehen.
Nach einem Schlusspurt in der letzten Runde wurde der angehende Groß- und Außenhandelskaufmann schließlich Dritter beim Nacht-Trial 2002, vor Altmeister Jens ter Jung aus Burbach. Tapfer nahmen die drei deutschen Nachwuchsfahrer Steffen Ulzheimer, Timon Oster und Christian Wassermann den Vergleich mit der internationalen Elite auf. Sie erkämpften sich mit den Plätzen sieben bis neun persönliche Erfolge, auf denen sich für den weiteren Karriereverlauf aufbauen lässt. Auch das Nacht-Trial-Konzept scheint nach der attraktiven Neuauflage mehr als zukunftsfähig: Die Trial-Piloten landen bald wohl auch anderswo nachts punktgenau auf Stock und Stein, denn es gibt Pläne für eine bundesweite Serie mit vier Wettbewerben nach Fürstenhäger Vorbild.
Heiße Öfen auf der Schweineweide
Aus dem Extra TiP – 21.07.2002

Auf zwei Rädern über Stock und Stein
Aus der HNA – 02.06.2002


Balas beeilt sich auf dem Weg zum Sieg
Aus der „enduroszene-online“ – 01.03.2002
